Kongressinfo

PRESSEMITTEILUNG, RHEUMA DAYS 2013

Eine Fortbildungsveranstaltung im Herzen Wiens vermittelt ExpertInnen und rheumatologisch interessierten ÄrztInnen Wissen in der Rheumatologie.

Was 2011 gut begonnen hat, soll 2013 weiter gehen. Und so findet am 25. und 26. Jänner 2013 im Wiener Museums Quartier erneut eine zweitägige rheumatologische Fortbildungsveranstaltung statt. Den TeilnehmerInnen wird Wissen im Bereich der Rheumatologie für die tägliche Praxis vermittelt. Ein weiterer Fokus liegt auf der Förderung der Kooperation zwischen Zuweisern und Spezialisten mit dem Ziel einer langfristigen Stärkung der Zusammenarbeit.

„Mit den Rheuma Days 2013 gehen wir bewusst mit der Zeit; nicht nur Frontalvorträge, sondern auch interaktive Workshops sollen KollegInnen aus den Disziplinen Innere Medizin, Rheumatologie, Orthopädie und Allgemeinmedizin einbinden. Diese Workshops werden unterschiedliche Themen aus den Bereichen Klinik, Bildgebung und Labor abdecken, die auch im Plenum gemeinsam diskutiert werden“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Burkhard Leeb vom Landesklinikum Weinviertel Stockerau.

 

Je früher, desto besser

Je früher Rheuma erkannt und gezielt behandelt wird, desto weniger werden die Gelenke geschädigt. Meist dauert es Monate, bis eine Patientin oder ein Patient mit einer therapiebedürftigen chronisch entzündlich rheumatischen Erkrankung zur Rheumatologin oder zur Rheumatologen gelangt. Einer der Gründe für die späte Diagnose ist der Umstand, dass unter dem Begriff „Rheuma“ weit über 100 Krankheiten zusammengefasst werden, die sich nicht nur in der Pathogenese unterscheiden, sondern auch unterschiedliche Therapiekonzepte erfordern.

Gemeinsam ist den rheumatischen Erkrankungen der Schmerz am Bewegungsapparat. Etwa 2 Millionen Menschen in Österreich leiden jährlich zumindest über kurze Zeit an rheumatischen Beschwerden, etwa durch eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, Sehnen und Muskeln oder an einer rheumatischen Systemerkrankung, bei der auch die inneren Organe betroffen sein können. Etwa 3.000 davon sind Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren.

„Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises begleiten Betroffene in der Regel leider ein Leben lang. Entscheidend für einen positiven Krankheitsverlauf sind eine rasche und valide Diagnose und der möglichst frühzeitige Beginn einer geeigneten Therapie. Das Wissen der behandelnden ÄrtzInnen um den aktuellen Forschungsstand ist hierfür essentiell“, bestätigt Prim. Univ.-Doz. Dr. Ludwig Erlacher vom Kaiser Franz Josef Spital in Wien.

 

Rheuma Days 2013 – Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis

Der Erfolg und die Nachfrage 2011 veranlassten uns dazu, die Fortbildungsreihe auch in diesem Jahr weiter zu führen. Das Rheuma Update Austria 2011 ist unter großer Beteiligung und viel positivem Feedback erfolgreich verlaufen. 2012 findet die Veranstaltung, zur Abgrenzung von anderen Angeboten im deutschsprachigen Raum, unter dem neuen Namen „Rheuma Days“ statt. Der Termin am 27. Und 28. Januar sollte optimal sein, da zu diesem Zeitpunkt erfahrungsgemäß die wenigsten Kongresse stattfinden.

„Damit wir als Rheumatologen entsprechend therapieren können, ist laufende Fortbildung notwendig. Diese muss andere Fachrichtungen mit einschließen und die Zusammenarbeit mit niedergelassen Kollegen suchen“, erklärt Univ. Prof. DDr. Manfred Herold von der Universitätsklinik Innsbruck  die Motivation hinter der Veranstaltungsreihe.

Für die Veranstaltung werden Punkte für das Diplomfortbildungsprogramm der Ärztekammer vergeben. Mit der Anmeldung und Organisation wurde die Agentur Fischill PR betreut.

 

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